Andreas Buchheister kandidiert für die Bürgermeisterwahl in Genthin 2018

Andreas Buchheister ist von Beruf Rechtsanwalt und Strafverteidiger, aufgewachsen und wohnhaft in Genthin. Er setzte sich während der Versammlung des CDU-Stadtverbandes gegen seinen Mitbewerber Lars Bonitz durch. Nach seiner Wahl bedankte sich Buchheister für das Vertrauen der CDU-Stadtverbandsmitglieder und versprach im Wahlkampf auch die Deligierten zu vertreten, die ihn nicht gewählt haben. Der 46-jährige Rechtsanwalt geht mit dem Motto "Ein Genthiner für Genthiner“ ins Rennen.

Andreas Buchheister tritt im Rennen um das Bürgermeisteramt gegen Alexandra Adel (parteilos) an.

Die Wahl findet vorraussichtlich Ende April 2018 statt.

Andreas Buchheister möchte ins Rathaus Genthin

Andreas Buchheister wird für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt.

Buchheister möchte nicht nur mit seinem Auftreten und seinen Erfahrungen im kommunalpolitischen Bereich überzeugen, sondern auch mit seinen Schwerpunkten. Den Fokus legt er bei seiner Argumentation auf die Finanzen der Einheitsgemeinde und die Bedeutung der Ortschaftsräte.

Wie verwurzelt sich der Jurist mit der Kanalstadt fühlt, hebt er hervor. "1961 sind meine Eltern nach Genthin gezogen, ich bin hier aufgewachsen und wohne immer noch in meinem Elternhaus“, stellt der 46-Jährige sich vor.

Seit 1999 ist Buchheister Mitglied im Stadtrat. Auch in den Wahljahren 2004, 2009 und 2014 wurde er als Stadtrat bestätigt. "Seit 2014 bin ich Mitglied im Kreistag und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.“ Daher ist er auch mit den sozialen Problemen sowohl in Genthin als auch im Landkreis vertraut.

Den Kurs von Rathauschef Thomas Barz möchte ich fortsetzen, und nehme dabei bezug auf die laufenden Konsolidierungsmaßnahmen der Stadt und betone: "Wir brauchen solide Finanzen.

Um Genthin auch für junge Menschen attraktiv zu machen, müsse die Kernstadt, Altenplathow und Genthin Süd weiterentwickelt werden. Wichtig sei auch eine gute Infrastruktur. Kitas und Schulen zu erhalten, gehöre zu den Hauptaufgaben. Nicht nur das seien Punkte, die die Gemeinde attraktiver für junge Familien, als einen Ort zum Leben machen. Freizeitmöglichkeiten gehören auch dazu.

Buchheister meint unter anderem, dass die Sporthalle an der Schwimmhalle dringend einer Sanierung bedarf. Im Bezug auf die Probleme in den Ortschaften betont er. "Ich weiß, was den Ortschaftsräten auf den Nägeln brennt.“ Er unterstreicht, dass Ortschaften nicht nur einen Ortsvertreter, sondern einen Ortschaftsrat benötigen, um Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihren Interessen Gehör zu verschaffen. Die Räte sollten die Freiheit haben, in gewissen Bereichen selbst zu entscheiden.

Wann der neue Bürgermeister gewählt wird, legt der Stadtrat am 22. Februar fest. Gerd Mangelsdorf, stellvertretender CDU-Stadtverbandsleiter, machte darauf aufmerksam, dass der bereits zur Diskussion gebrachte Termin am 29. April nicht möglich ist. Der Folgetag sei ein Brückentag und viele Leute seien dann nicht da.